Wer sind die größten Stars in der Geschichte des DEB? Wir haben die wichtigsten Personen und Topscorer im Überblick inklusive Historie und den größten Erfolgen. Hier bist du top-informiert!

Die grössten Stars des DEB

Erich Kühnhackl

Verein: EV Landshut

Position: Center

Trikotnummer: #14

Schusshand: links

Geboren: 17.10.1950 - Citice

Größe: 1, 96 m

Erfolge:

  • Deutscher Eishockeyspieler des Jahrhunderts: 2000
  • Hall of Fame des deutschen Eishockeys und des deutschen Sports

 

Erich Kühnhackl ist einer der wichtigsten Figuren des deutschen Eishockeys. Als Sohn deutscher Eltern wurde er in der Tschechoslowakei geboren und kam 1968 nach Landshut. Er hatte schon in seinem Geburtsland mit dem Eishockey angefangen und stieg dann beim EV Landshut ein. 1976 ging Kühnhackl für drei Jahre für den Kölner EC aufs Eis, bevor er wieder zum EV Landshut zurückkehrte. Auch bei der deutschen Nationalmannschaft war der Center aktiv. 1976 konnte er mit dem Team die Bronzemedaille im Olympischen Eishockeyturnier in Innsbruck gewinnen. 1985 verbrachte der Landshuter zwei Spielzeiten in der Schweiz beim EHC Olten, seine Karriere beendete er aber wieder beim EV Landshut. Ab 1989 war seine aktive Spielerkarriere vorbei und von da an fungierte er als Trainer, Vizepräsident des DEB und Sportdirektor. Der ehemalige Eishockeyspieler ist Namensgeber der Erich-Kühnhackl-Stiftung, die unter anderem Nachwuchsmannschaften unterstützt.

Uwe Krupp

Verein: EC Köln, Buffalo Sabres, New York Islanders, Québec Nordiques, Colorado Avalanche, Detroit Red Wings und Atlanta Thrashers

Position: Verteidiger

Trikotnummer: #

Schusshand: rechts

Geboren: 24.06.1965 - Köln

Größe: 1, 98 m

Erfolge:

  • IIHF Hall of Fame: 2017
  • Deutscher Meister: 1984, 1986
  • NHL All-Star Game: 1991
  • Stanley Cup Sieger: 1996, 2002
  • DEL Cheftrainer des Jahres: 2013

 

Uwe Krupp ist ehemaliger deutscher Eishockeyspieler, der seine Karriere als Verteidiger 1982 beim EC Köln startete. 1984 sowie 1986 feierte er die Deutscher Meisterschaft, im Jahr 1986 wurde er zudem zum besten Verteidiger gewählt. Beim NHL Entry Draft 1983 wurde er von den Buffalo Sabres in der 11. Runde an insgesamt 214. Stelle gewählt. Es dauerte bis 1986, bis Krupp in den USA spielte. Im Verlauf der Saison 1986/1987 absolvierte er insgesamt 42 Spiele für das AHL-Farmteam der Sabres, die Rochester Americans, wo er unter anderem den Calder Cup gewann. Noch in derselben Spielzeit wechselte er in die NHL zu den Buffalo Sabres, wo er bis 1992 im Einsatz war. 1991 wurde er ins NHL All-Star Game gewählt. Seine Karriere setzte er unter anderem bei den New York Islanders und den Québec Nordiques fort, die später zur Colorado Avalanche wurden. 1994/1995 spielte er für den EV Landshut in der DEL, doch der größte Erfolg stand ihm noch bevor: 1995/1996 gewann er mit den Colorado Avalanche den begehrten Stanley Cup. In den Jahren 1996 und 1998 vertrat er Deutschland sowohl beim World Cup of Hockey als auch bei den Olympischen Spielen. Mit Beginn der Saison 1998/1999 wechselte er schließlich zu den Detroit Red Wings. 2002 gewann er ein weiteres Mal den Stanley Cup und beendete schließlich 2002/2003 bei den Atlanta Thrashers seine Profikarriere. Im Anschluss starte er seine Laufbahn als Trainer bei den Atlanta Duluth Ice Hawks, bevor er 2005 zum deutschen Bundestrainer ernannt wurde. Als Vereinstrainer war er beim EC Köln, den Eisbären Berlin, Sparta Prag unter Vertrag und ist seit 2020 zurück in Köln.

Moritz Seider

Verein: Detroit Red Wings

Position: Verteidiger

Trikotnummer: #53

Schusshand: rechts

Geboren: 06.04.2001 - Zell

Größe: 1, 93 m

Erfolge:

DNL-Meister: 2017, 2018

DEL-Rookie des Jahres: 2019

Deutscher Meister: 2019

NHL All-Rookie Team: 2022

 

Seine Laufbahn als Eishocky-Spieler begann Moritz „Mo“ Seider bei der Jugendabteilung des EHC Erfurt. Seine gute Leistung blieb nicht unbemerkt und so wurde er 2015 in den Jugendkader der Adler Mannheim einberufen. Hier kam er nicht nur in der Schüler-Bundesliga zum Einsatz, sondern auch in der Deutschen Nachwuchsliga und sicherte sich mit den Jungadlern 2016/2017 die Meisterschaft der DNL. 2018 wartete dann der Profivertrag bei den Adlern auf ihn, für die er ab der Saison 2018/2019 zum Stammspieler avancierte. Am Ende der Spielzeit durfte er sich über die Auszeichnung zum Rookie des Jahres der höchsten deutschen Eishockeyspielklasse freuen. Beim NHL Entry Draft 2019 wurde er von den Detroit Red Wings aus der National Hockey League an der sechsten Position ausgewählt – damit war er damals der höchstplatzierte deutschen Spieler nach Leon Draisaitl. 2019 wechselte er zu den Red Wings, wo er zum Saisonstart einen Kaderplatz in deren Farmteam, den Grand Rapids Griffins, in der American Hockey League bekam. 2020/2021 wurde Seider an Rögle BK verliehen. Im Sommer 2021 kehrte er zu den Detroit Red Wings zurück und debütierte im Oktober 2021 in der NHL und schaffte es, als NHL-Rookie des Monats Oktober ausgezeichnet zu werden. Auch bei internationalen Turnieren konnte Seider Erfolge feiern – sowohl im Juniorenbereich also auch in der A-Mannschaft. Beim Gewinn der Silbermedaille bei der WM 2023 war er maßgeblich beteiligt und wurde erneut ins All-Star-Team der Welttitelkämpfe berufen.

Marco Sturm

Verein: Cheftrainer Ontario Reign

Position: Linker Flügel

Trikotnummer: #16

Schusshand: links

Geboren: 08.09. 1978 - Dingolfing

Größe: 1, 83 m

Erfolge:

  • NHL-Rookie des Monats November: 1997
  • NHL All-Star Game: 1999
  • DEL All-Star Game: 2005
  • Deutscher Pokalsieger: 2005
  • Deutscher Vizemeister: 2013

 

Marco Sturm begann seine Eishockeylaufbahn bei EV Landshut. Bereits 1996 wurde er im NHL Entry Draft in der ersten Runde an Position 21 von den San Jose Sharks ausgewählt und wechselte 1997/1998 in die NHL – und das mit Erfolg! Im November 1997 wurde er zum Rookie des Monats gewählt. Bis zum Ende der Saison 2003/2004 blieb der gebürtige Dingolfinger den Sharks treu. In der folgenden Spielzeit entschied sich der Flügelspieler, in die DEL zurückzukehren und unterschrieb einen Vertrag beim ERC Ingolstadt, mit denen er den deutschen Pokalwettbewerb gewinnen konnte. Zur Saison 2005/2006 verschlug es Sturm wieder nach San Jose, wo er zu den Boston Bruins transferiert und in der Saison 2007/2008 56 Scorerpunkte erzielte. Den hohen Erwartungen konnte er verletzungsbedingt nicht nachkommen. Im Austausch für zukünftige Draft-Wahlrechte wurde Sturm zu den Los Angeles Kings transferiert und unterschrieb 2011 einen Vertrag bei den Washington Capitals. Für einen Jahresvertrag wechselte er im Juli desselben Jahres zu den Vancouver Canuck und von dort zu den Florida Panthers transferiert. Im Februar 2013 kam er zurück nach Deutschland und spielte bei den Kölner Haien, bevor er im Januar 2014 sein Karriereende verkündete. Nachdem Sturm auch als Spieler in der Nationalmannschaft aktiv gewesen war, startete er nach seiner Laufbahn als Spieler seine Trainerkarriere. Erst Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft ging der 2015 als NHL-Assistenztrainer zu den Los Angeles Kings. 2022 übernahm er den Posten als Cheftrainer beim Farmteam Ontario Reign.

Alois Schloder

Verein: EV Landshut

Position: Rechter Flügel

Trikotnummer: #15

Schusshand: links

Geboren: 11.08.1947 - Landshut

Größe: 1, 82 m

Erfolge:

  • Deutscher Meister: 1970, 1977, 1979, 1983
  • Bronzemedaille Olympische Spiele: 1976
  • IIHF Hall of Fame: 2005

 

Seine ersten Schritte auf dem Eis machte Alois Schloder beim EV Landshut. Zunächst als Torwart auf dem Platz wechselte er später in den Angriff. Dem Verein blieb er insgesamt stolze 23 Jahre treu. Dort absolvierte er 1085 Spiele, bei denen er 631 Tore erzielte. 1966 nahm er an der B-Weltmeisterschaft in Zagreb teil und etablierte sich infolgedessen zum Stammspieler der Nationalmannschaft. In den 70er-Jahren trug Schloder sieben Jahre die Kapitänsbinde und beendete 1978 in Prag seine Zeit in der Nationalmannschaft. National war er weiter für den EV Landshut auf dem Eis, mit denen er 1969 bereits Deutscher Eishockey-Pokalsieger wurde und 1970 sowie 1983 Deutscher Meister. 1986 beendete er seine Spielerlaufbahn, kehrte allerdings 1989 für seinen Jugendfreund Heinz Zerres, der Trainer beim 1. EHE Hamburg war, für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga noch einmal aufs Eis zurück. Sein sportliches Lebenswerk wurde 2005 mit der Aufnahme in die IIHF Hall of Fame in Toronto gewürdigt. 2000 wurde er bereits als Rechtsaußen in das All-Star Team des Jahrhunderts gewählt und 2001 in die Hall of Fame Deutschland in Augsburg aufgenommen.

Christian Ehrhoff 

Verein: Krefeld Pinguine

Position: Verteidiger

Trikotnummer: #10

Schusshand: Links

Geboren: 06.07.1982 - Moers

Größe: 1,88

Erfolge:

  • DEL All-Star Game: 2002, 2003 
  • Deutscher Meister 2003
  • Zweiter Platz World Cup of Hockey 2016
  • Silbermedaille Olympische Winterspiele 2018

 

Christian Ehrhoff begann seine Profikarriere im Jahr 1999 bei den Krefeld Pinguinen in der DEL. Der Linksschütze war zunächst über eine Förderlizenz spielberechtigt, wurde aber hauptsächlich beim EV Duisburg eingesetzt. Im NHL Entry Draft 2001 wurde er von den San Jose Sharks in der vierten Runde an insgesamt 106. Stelle ausgewählt und flog auch zum Training nach San Jose. Doch die Pinguine ließen ihn wieder nach Deutschland kommen, wo er die Spielzeit im Frühjahr 2003 mit der Meisterschaft besiegelte. Nach diesem Erfolg ging es aber wirklich in die USA – zunächst noch oft für das Farmteam der Sharks, die Cleveland Barons, eingesetzt, konnte er sich aber zunehmend als Verteidiger bei den San Jose Sharks verdient machen. Durch seine gute Leistung wurde er zum NHL YoungStars Game eingeladen. In der Lockout-Spielzeit 2004/2005 spielte er erfolgreich bei den Barons und wurde daraufhin für das AHL All-Star Classics nominiert. In der Saison 2005/2006 schloss sich der Verteidiger aber wieder dem NHL-Team an, wo er sich als Stammspieler etablieren konnte. Im August 2009 wurde er an die Vancouver Canucks abgegeben, wo er es ebenfalls schaffte, zu überzeugen. Sein Dreijahresvertrag lief allerdings 2010/2011 ohne Verlängerung aus und so transferierte Vancouver Ehrhoff an die New York Islanders. Doch auch hier scheiterten die Verhandlungen, sodass der Spieler 2012 zu den Buffalo Sabres wechselte. Nach der Vertragsauflösung mit den Sabres spielte Ehrhoff noch bei den Pittsburgh Penguins, Los Angeles Kings sowie Chicago Blackhawks. Nach seiner Teilnahme am World Cup of Hockey bekam er 2016 einen Vertrag zur Probe bei den Boston Bruins, doch Ehrhoff entschied sich, wieder nach Deutschland zu kommen und seine Karriere, auch nach der gewonnenen Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018, bei den Krefeld Pinguinen zu beenden. Nachdem er sich 2018 in den Ruhestand verabschiedet hatte, gaben die Pinguine im April 2023 bekannt, dass Ehrhoff in der Saison 2023/2024 in der DEL2 aufs Eis gehen wird.

Leon Draisaitl

Verein: Edmonton Oilers

Position: Mittelstürmer

Trikotnummer: #29

Schusshand: links

Geboren: 27.10.1995 - Köln

Größe: 1,88 m

Erfolge:

  • Deutschlands Sportler des Jahres: 2020

 

Mit dem Eishockey begann Leon Draisaitl bereits bei der U10 der Kölner Haie. Im U16-Team der Mannheimer Adler konnte er ab 2008 Erfahrung sammeln und schnell Erfolge feiern. Nach einer für ihn sehr erfolgreichen Saison 2020/2011 wechselte der Linksschütze zu den Jungadlern in die DEL. Seine guten Leistungen blieben nicht unbemerkt und so wurde Draisaitl beim 2012 CHL Import Draft in der ersten Runde an insgesamt zweiter Stelle von den Prince Albert Raiders ausgewählt. Altersbedingt durfte der Kölner nicht im NHL Entry Draft 2013 gezogen werden, doch die NHL-Scouts hatten ihm auf dem Radar. Im CSS Midterm-Ranking wurde Draisaitl im Januar 2014 auf Platz zwei der in Nordamerika spielenden Nachwuchsspieler platziert. Beim NHL Entry Draft wurde Draisaitl dann von den Edmonton Oilers gezogen, und zwar an dritter Stelle, und war der bis dahin am höchsten gedraftete deutsche Spieler der NHL. Im Laufe seiner Karriere bei den Oilers konnte der Spieler einige Erfolge feiern. 2018/2019 nahm Draisaitl erstmals am NHL All-Star Game teil, am Ende der Spielzeit 2019/2020 war er der erste deutsche Spieler mit der Hart Memorial Trophy und wurde mit dem Ted Lindsay Award als wertvollster Spieler der NHL ausgezeichnet. Zudem kam er ins NHL First All-Star Team und wurde in Baden-Baden als Deutschlands Sportler des Jahres 2020 geehrt. Seit der Weltmeisterschaft 2014 ist Draisaitl Mitglied der deutschen Nationalmannschaft.

Moritz Müller

Verein: Kölner Haie

Position: Verteidiger

Trikotnummer: #91

Schusshand: links

Geboren: 19.11.1986 – Frankfurt a. M.

Größe: 1, 87 m

Erfolge:

  • Deutscher Vizemeister: 2008 2013, 2014
  • Silbermedaille bei den Oympischen Spielen 2018
  • Silbermedaille bei der WM 2023

 

Der deutsche Eishockeyspieler aus Frankfurt am Main steht seit der Saison 2004/2005 bei den Kölner Haien in der Deutschen Eishockey Liga unter Vertrag. Bis er sich 2002 den Haien, zunächst in der Jugendabteilung, anschloss, war er bei verschiedenen Vereinen wie den Kassel Huskies und den Füchsen Weißwasser aktiv gewesen. Ab der Saison 2003/2004 bekam der Müller zunehmen die Chance für die DEL-Mannschaft zu spielen. Gelegentlich kam der Linksschütze mit einer Förderlizenz bei Mosikto Essen in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Seit der Saison 2006/2007 war er dann exklusiv bei den DEL-Haien und ist seit 2015/2016 deren Mannschaftskapitän. Seit dem Frühjahr 2018 ist er auch bei der deutschen Nationalmannschaft Kapitän. International wurde Müller erstmals bei der U18-Weltmeisterschaft 2004 eingesetzt. Auch 2005 und 2006 nahm er an den Junioren-Weltmeisterschaften teil und wurde bei letzteren Topscorer. In der A-Nationalmannschaft debütierte er 2007 beim Skoda-Cup. Seitdem konnte er bei Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft 2023 Erfolge feiern.

Tim Stützle 

Verein: Ottawa Senators

Position: Mittelstürmer

Trikotnummer: #18

Schusshand: links

Geboren: 15.01.2002 - Viersen

Größe: 1,84 m

Erfolge:

  • DNL-Meister mit den Jungadlern: 2018
  • DEL-Rookie des Jahres: 2020
  • NHL-Rookie des Monats Februar: 2021

 

 

Tim Stützle machte seine ersten Schritte im Eishockey hauptsächlich bei den Junioren des Krefelder EV, für die er bis 2017 in der Schüler-Bundesliga aktiv war. Im Anschluss wechselte er zu den Jungadlern Mannheim in die DNL. Trotz eines Angebotes vom Uniteam der University of New Hampshire blieb er in der Heimat und nahm an der Vorbereitung für die Saison 2019/2020 mit den Profis der Adler Mannheim teil. In dieser Saison beeindruckte er mit 34 Scorerpunkte aus 41 Spielen, was ihn zum führenden Newcomer der Liga machte. Der DEL-Rookie des Jahres wurde im NHL Entry Draft 2020 an dritter Position von den Ottawa Senators ausgewählt, wo er Mitte Januar 2021 sein NHL-Debüt gab. Im Februar 2021 verzeichnete er in 14 Spielen zehn Scorerpunkte und wurde in der Folge als NHL-Rookie des Monats ausgezeichnet. Im September 2022 unterzeichnete der Linksschütze einen neuen Achtjahresvertrag in Ottawa. Bei internationalen Wettbewerben konnte er nach Teilnahmen an den Juniorenweltmeisterschaften sein Debüt in der A-Nationalmannschaft im Rahmen der Weltmeisterschaft 2022 in Finnland geben.

Dieter Hegen 

Verein: ESK Kaufbeuren

Position: Linker Flügel

Trikotnummer: #

Schusshand: links

Geboren: 29.04.1962 - Kaufbeuren

Größe: 1,83 m

Erfolge:

  • Torschützenkönig 1. Bundesliga: 1981, 1998, 1992
  • Deutscher Meister: 1987, 1988, 1990, 1991, 1992, 1994, 1996
  • IIHF Hall of Fame: 2010

 

Dieter „Didi“ Hegen ist einer der großen Figuren und besten Linksaußen im deutschen Eishockey. Sein Profidebüt gab er in der Saison 1979/1980 in der ersten Mannschaft seines Heimatvereins, dem ESV Kaufbeuren. Auf seine Leistung wurde schließlich auch die NHL aufmerksam. Im NHL Entry Draft 1981 sicherten sich die Montréal Canadiens in der dritten Runde als 46. die Rechte an ihm. Doch Didi blieb seiner Heimat treu und ging zum Kölner EC, drei Jahre später zur Düsseldorfer EG und daraufhin zu den EC Hedos München. Im Finale der Saison 1993/1994 konnten die Münchner die DEG besiegen und sich die Meisterschaft sichern. Auch in der Folgesaison blieb Hegen bei Hedos München, die sich aber zunächst in Maddogs umbenannten und dann zu Beginn der Saison in Konkurs gingen und sich vom Spielbetrieb abmeldeten. Von hier aus ging Hegen zurück zur DEG und bleib weitere drei Jahre und feierte 1996 die Meisterschaft. Als sich die DEG aus der DEL zurückgezogen, schloss sich der Linksaußen den Starbulls Rosenheim an und ging schließlich ab 2000 für seine letzten beiden aktiven Jahre zu seinem Heimatverein, dem ESV Kaufbeuren. Nachdem er 2002 seine aktive Karriere beendete hatte, fungierte er von nun an als Trainer. Für die Nationalmannschaft ist Didi Hegen nicht wegzudenken. Insgesamt kam der als bester deutsche Linksaußen des 20. Jahrhunderts gehandelte Spieler auf 290 Länderspiele, bei denen er 111 Treffer erzielte. 

Jochen Hecht 

Verein: Buffalo Sabres, St. Louis Blues, Edmonton Oilers, Adler Mannheim

Position: Center

Trikotnummer: #55

Schusshand: links

Geboren: 21.06.1977 - Mannheim

Größe: 1, 85 m

Erfolge:

  • Deutscher Meister: 1997, 1998, 2015
  • Top-Scorer DEL: 2005
  • Wertvollster Spieler der DEL-Playoffs: 2015

 

Geboren am 21. Juni 1977 in Mannheim, starte Jochen Hecht seine Laufbahn in der Juniorenabteilung des Mannheimer ERC und gab dann im Alter von 17 Jahren 1994/1995 sein Debüt bei den Adler Mannheim in der DEL. Seine Leistung wurde auch in Übersee wahrgenommen: Beim CHL Import Draft 1994 wurde er von den Peterborough Petes als insgesamt neunter Spieler gedraftet, doch Hecht entschied sich, zunächst in Mannheim zu bleiben. Im Folgejahr wählten in die St. Louis Blues im NHL Entry Draft in der zweiten Runde an 49. Position aus. In Mannheim gewann Hecht mit den Adlern 1996/1997 und in der Folgesaison die Meisterschaft. Im Sommer 1998 war es aber soweit und der Mannheimer ging in die USA. Den größten Teil der Spielzeit war er bei den Worcester IceCats, dem damaligen Farmteam der Blues, in der American Hockey League. Dort kam er im Verlauf der regulären Saison zu seinen ersten drei Einsätzen in der NHL. Ab den Playoffs, in denen er seine ersten NHL-Punkte erzielte, gehörte er zum Stammkader. Im Sommer 2001 wechselte der Deutsche zu den Edmonton Oilers und 2002 zu den Sabres. 2012 kehrte Hecht nach Deutschland zurück. Nach einem erneuten Intermezzo bei den Sabres in der NHL war Hecht 2015 wieder bei den Mannheimer Adlern, wurde mit ihnen Meister und zum MVP der Play-offs gewählt. Nachdem Hecht auch im Kader der Nationalmannschaft aktiv war und Deutschland bei drei Olympischen Spielen vertreten hatte, beendete er schließlich 2015/2016 seine Karriere und wechselte auf die Trainerseite.

Udo Kießling

Verein: EV Landshut

Position: Verteidiger

Trikotnummer: #4

Schusshand: Links

Geboren: 21.05.1955 - Crimmitschau

Größe: 1, 80 m

Erfolge:

  • Deutscher Meister: 1977, 1979, 1984, 1986, 1987, 1988
  • Bundesliga All Star-Team: 1977–1991
  • All-Star-Team der Weltmeisterschaft 1987

 

Der in der DDR geborene Udo Kießling gehört zum deutschen Eishockey wie kaum ein anderer. Er war nicht nur Rekordnationalspieler, sondern gilt auch als der erste deutsche Spieler in der NHL-Geschichte. Der Sohn des Trainers der Eishockeynationalmannschaft der DDR begann bei Preussen Krefeld mit dem Eishockeyspielen. Als sein Vater nach Garmisch-Partenkirchen wechselte, fing Kießling beim SC Riessersee an. Dank seiner guten Leistung als Verteidiger, nominierte ihn sein Vater und Nationaltrainer dann für den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Eishockey-Weltmeisterschaft 1973. Danach schloss sich Kießling dem Augsburger EV an. Auch wenn dieser absteigen musste, wurde Kießling als einer der besten Verteidiger ins All-Star Team gewählt. Im Jahr 1974 wechselte er in die 2. Bundesliga zum EV Rosenheim, wo sein Vater ebenfalls als Trainer tätig war. Gemeinsam schafften sie es, in die Bundesliga aufzusteigen. Im Jahr 1981 absolvierte er sein erstes und einziges NHL-Spiel für die Minnesota North Stars, blieb aber der Eishockey-Bundesliga treu. Insgesamt konnte der Verteidiger 1.020 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse absolvieren und konnte gleich sechsmal die Meisterschaft mit dem Kölner EC feiern. In der Nationalmannschaft spielte er 322 Länderspiele, Rekord! Zu seinen größten Erfolgen zählt die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen 1976, die Aufnahme in das All-Star-Team der Weltmeisterschaft 1987 und die Teilnahme am Canada Cup. Aufgrund einer Verletzung gab Kießling 1996 das Ende seiner Karriere bekannt. Geehrt wurde seine sportliche Laufbahn mit der Aufnahme in die Hall of Fame Deutschland und die IIHF Hall of Fame.

JJ Peterka

Verein: Buffalo Sabres

Position: Rechter Flügel

Trikotnummer: #77

Schusshand: Links

Geboren: 14.01.2002 - München

Größe: 1, 83 m

Erfolge:

  • EBJL-Meister mit der RB Hockey Academy und Topscorer: 2018
  • AHL All-Rookie Team: 2022
  • WM Silbermedaille, bester Stürmer und All-Star Team WM: 2023

 

Geboren in der bayerischen Landeshauptstadt München, begann Peterka seine Eishockeykarriere beim EHC München. Später schloss er sich der U16-Mannschaft des EC Bad Tölz an, bevor er den Wechsel zur RB Hockey Academy nach Salzburg vollzog. 2019 sicherte sich der EHC Red Bull München die Spielrechte an Peterka. In der Saison 2019/2020 konnte er in 42 Spielen elf Scorerpunkte verbuchen. Im Anschluss wurde er während der zweiten Runde des NHL Entry Draft 2020 an der 34. Position von den Buffalo Sabres ausgewählt. In der Saison 2020/21 begann der Stürmer leihweise für den EC Red Bull Salzburg in der EBEL zu spielen, kehrte jedoch im Verlauf der Saison nach München zurück. Im Sommer 2021 unterzeichnete er dann einen Einstiegsvertrag über drei Jahre bei den Buffalo Sabres, wo er zunächst für das Farmteam, die Rochester Americans in der AHL spielte. Ende des Jahres durfte er dann auch vermehrt ins Aufgebot der Sabres. In der AHL wurde er mit 68 Punkten aus 70 Spielern Topscorer der Rochester Americans und steht damit unter den Top-Ten der Topscorer der AHL. Ab 2022/2023 konnte sich der Stürmer endlich auch im NHL-Kader etablieren und Erfolge sammeln. International war Peterka bereits bei der U16-Mannschaft aktiv und gab 2021 sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.

Philipp Grubauer 

Verein: Seattle Kraken

Position: Torwart

Trikotnummer: #31

Schusshand: links

Geboren: 25.11.1991 - Rosenheim

Größe: 1, 85 m

Erfolge:

  • ECHL-Torwart des Monats November: 2011
  • ECHL-Rookie des Monats Januar: 2011
  • ECHL All-Rookie Team: 2012
  • Stanley-Cup-Gewinn mit den Washington Capitals: 2018
  • Zweiter Platz beim World Cup of Hockey: 2016

 

Grubauer wurde in Rosenheim geboren und begann dort bei den Starbulls seine Eishockeykarriere. Im Anschluss an die Saison 2007/2008 wechselte er von seinem Heimatverein in die kanadische OHL zu den Belleville Bulls. Im eigentlichen NHL Entry Draft wurde er schließlich von den Washington Capitals in der vierten Runde an der 112. Gesamtposition ausgewählt. Kurz darauf wurde Grubauer im Austausch gegen mehrere Spieler und Draftrechte für das nächste Jahr von den Windsor Spitfires zu einem Ligakonkurrenten der OHL, den Kingston Frontenacs, transferiert. Aufgrund einer Erkrankung fiel der Deutsche für ein halbes Jahr aus und kehrte im Sommer 2011 für das Training für Nachwuchsspieler der Capitals zurück. Er spielte dann bei den South Carolina Stingrays, einem Farmteam der Capitals und konnte dort große Erfolg feiern, etwa die Auszeichnung zum ECHL-Torhüter des Monats November oder die Wahl ins ECHAL All-Rookie Team. Im Laufe der nächsten Jahre kam er immer wieder im NHL-Kader der Capitals zum Einsatz. Am Tag des NHL Entry Draft 2018 wurde Grubauer nach sieben Jahren in der Organisation der Capitals samt Brooks Orpik an die Colorado Avalanche abgegeben. Im Sommer 2021 unterzeichnete er dann bei den neugegründeten Seattle Kraken, für die er immer noch aufs Eis geht. Bei der Weltmeisterschaft 2014 gab Grubauer sein Länderspiel-Debüt und nahm an der WM 2017 teil.

Olaf Kölzig

Verein: u.a. Washington Capitals, Eisbären Berlin

Position: Torwart

Trikotnummer: #37

Schusshand: Links

Geboren: 06.04.1970 – Johannesburg, Südafrika

Größe: 1, 91 m

Erfolge:

  • NHL All-Star Game: 1998, 200, 2005
  • DEL All-Star Game 2005
  • Deutscher Meister 2005

 

Der in Südafrika geborene Sohn deutscher Eltern war von 1990 bis 2009 in der NHL aktiv. Seine Karriere begann Olaf Kölzig 1986 allerdings in Kanada, wo er mit seiner Familie hingezogen war. In der Saison 1987/1988 hatte Kölzig seinen ersten Einsatz für die New Westminster Bruins in der erstklassigen Western Hockey League. Das Team zog im Sommer 1988 um und änderte seinen Namen zu Tri-City Americans. Kölzig war zusammen mit Frank Furlan Stammtorhüter und wurde im NHL Entry Draft 1989 dann von den Washington Capitals in der ersten Runde an Position 19 ausgewählt. Er hatte zwar einige NHL-Einsätze, spielte aber hauptsächlich bei Farmteams der Capitals. Zu Beginn der Saison 1993/1994 war Kölzig dann festes Mitglied des Washingtoner Kaders, verletzte sich aber am Knie. Danach kam er erneut in der AHL bei den Portland Pirates zum Einsatz. Später konnte er sich bei den Capitals beweisen. Die Spielzeit 2003/2004 bedeutete ein sportlicher Tiefpunkt für die Capitals und Kölzig. In der Spielzeit 2004/2005 kam Kölzig nach Deutschland und spielte bei den Eisbären Berlin in der DEL, wo er direkt die deutsche Meisterschaft feiern konnte. Im Sommer 2005 ging der Spieler zurück nach Nordamerika, kam mit den Capitals aber weiterhin auf keinen grünen Zweig. Er verkündete, dass er zur Saison 2008/2009 nicht mehr zu den Capitals zurückkehren werde und unterschrieb einen Vertrag bei den Tampa Bay Lightning. Doch die Leistung blieb, auch wegen einer Verletzung, hinter der Erwartung zurück und Kölzig, gab nach einem Transfer zu den Toronto Maple Leafs 2009 seinen Rücktritt vom aktiven Sport bekannt.

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