Kölner Haie live bei MagentaSport

Kölner Haie live bei Magenta Sport

Die Kölner Haie gehören zu den Gründungsvereinen der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) 1994 und somit gehören sie zu den traditionsreichsten Eishockeyvereinen Deutschlands. Seit 1973 spielen die Haie ununterbrochen in der obersten deutschen Eishockeyspielklasse. Auf das Konto der Kölner gehen acht Deutsche Meistertitel. Auch der Rekord für das längste Spiel in der deutschen Eishockeygeschichte haben die Kölner Haie inne: 168 Minuten und 16 Sekunden dauerte das Viertelfinalspiel am 22. März 2008. International ist das Spiel das zweitlängste.

Das Stadion – Kölner Haifischbecken


Die Kölner Haie haben 1998 ihre Heimat in der LANXESS arena gefunden, die bis 2008 Kölnarena hieß. Bis 2019 kann die Spielstätte, die die größte Arena Deutschlands ist, 7,5 Mio. Zuschauer zu den über 650 KEC-Spielen verzeichnen. Die durchschnittliche Zuschauerzahl bei den Matches in der Halle liegt bei beeindruckenden 12000 Besuchern pro Spiel. Pro Saison sind es bis zu 470.000 Fans, die die Heimspiele live in der Arena verfolgen. Die Halle hat Platz für 18.500 Menschen bei Eishockeyspielen und so war die LANXESS arena der ideale Austragungsort der Eishockey-WM 2001, 2010 und 2017. Vorher spielten die Kölner Haie im Eis- und Schwimmstadion Köln, das aufgrund seiner Lage an der Lentstraße auch „Eisstadion an der Lentstraße“ genannt wurde. Das Stadion wurde 1936 erbaut und war bereits Spielstätte der Kölner EK. Im März 2007 wurde das Eisstadion wegen Einsturzgefahr geschlossen. Der Abriss erfolgte dann im Sommer 2008. An gleicher Stelle steht heute der Kölner Lentpark mit Eis- und Schwimmstadion.


Die Historie der Kölner Haie

Die Erfolge der Kölner Haie

  • Deutscher Meister: 1977, 1979, 1984, 1986, 1987, 1988, 1995, 2002
  • Deutscher Vize-Meister: 1991, 1993, 1996, 2000, 2003, 2008, 2013, 2014
  • Pokalsieger: 2004
  • Silbermedaille im Europapokal: 1985, 1996
  • Bronzemedaille im Europapokal: 1989
  • Gewinn Spengler Cup: 1999
  • Gewinn Tatra-Cup: 2011


Die Kölner Haie können auf eine vier Jahrzehnte lange Eishockey-Geschichte zurückschauen. Erfolge, Rückschläge, Trainerwechsel, finanzielle Probleme und Überraschungen inklusive! Die Kölner Haie sind einer der erfolgreichsten Traditionsclubs des deutschen Eishockeys. Zu den Erfolgen zählen acht Deutsche Meisterschaften und die Teilnahme an zahlreichen Playoffs. Der Durchbruch kam 1972 mit der Entscheidung, die Eishockeyabteilung des seit 1936 bestehenden Kölner EK vom Stammverein abzuspalten. Die Idee, mehr Erfolg als eigenständiger Verein zu haben, ging auf. Zunächst gehörte der neue Verein noch dem alten Club als selbständige Abteilung an. Als Kölner EC im Kölner EK konnte das Team direkt in der Oberliga beginnen. Bereits die erste Saison 1972/73 in der Oberliga wurde mit dem Aufstieg in die Eishockey-Bundesliga belohnt. Interne Schwierigkeiten beutelten den Verein in der Saison 1975/76, die im Rücktritt des Präsidenten Rentergent und Entlassung des Trainers Bendik gipfelten. Trotz finanzieller Probleme konnte man prominente Namen verpflichten und so holte man beispielsweise Erich Kühnhackl ins Team. Im März 1977 gelang den Haien dann der Gewinn der ersten Meisterschaft. Nachdem dem KEC die Titelverteidigung nicht glückte, holte man unter anderem Miroslav Sikora nach Köln. Er blieb dem Verein 20 Jahre als Spieler und Manager treu. 1979 folgte dann der zweite Titelgewinn.


Die Erfolge der 80er-Jahre

Die nächsten Jahre waren weniger erfolgreich. Zwar erreichte man in der Saison 1980/81 die Play-off-Qualifikation, jedoch wurden die Kölner wegen des sogenannten Passfälscherskandals in die Abstiegsrunde versetzt. Erst 1983 ging es wieder bergauf. Mit Spielern wie Miroslav Sikora, Gerd Truntschka, Uwe Krupp und Helmut de Raaf, Udo Kießling und Uli Hiemer ging es unter Trainer Jozef Golonka ins Finale der Playoff-Runde. Der Sieg gegen den EV Landshut im fünften und entscheidenden Spiel brachte wieder einmal die deutsche Meisterschaft. Die Saison 1985/86 unter Trainer Hardy Nilsson wurde eine der erfolgreichsten für den KEC. Das dominierende Team ging als Spitzenreiter in die Playoffs und wurde schließlich erneut Deutscher Meister. In der Saison erreichte man außerdem den zweiten Platz im Europapokal. Als Titelverteidiger gelang es dem KEC in der Saison 1986/87, als erste Mannschaft seit Einführung der Playoffs, den Titel zu verteidigen. Ein Jahr später gewannen die Haie das Finale der Playoffs gegen den Sportbund Rosenheim. Zu Beginn der Playoffs stellte der KEC den bis heute gültigen Rekord auf von 20 gewonnen Playoff-Spielen in Folge. In der Saison 1988/89 gewann die Mannschaft den Vizetitel im Europapokal. Auch wenn sie im Halbfinale der Playoffs ausschieden, glückte ein weiterer Rekord: Neun Play-off-Halbfinalteilnahmen in Folge.


Gründung der DEL

Nach Gründung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 1994 ging die Mannschaft als erster Sieger der Meisterschaft in die DEL-Geschichte ein. In der Saison 1995/96 wurden die Haie Vizemeister und erreichten außerdem noch das Endspiel im Europapokal, in dem sie allerdings Jokerit Helsinki im Penalty-Schießen unterlagen. 1998 zog der Verein in die neue LANXESS Arena, bis 2008 „Kölnarena“, um. Ein weiterer Erfolg: In der Saison 1999/2000 gewannen die Haie als erstes deutsches Team nach 35 Jahren den Spengler Cup in Davos. 2001/02 errang der Klub schließlich seine achte deutsche Meisterschaft. In der Saison darauf erreichte man neben der Vizemeisterschaft zudem die Teilnahme im Finale des wieder eingeführten DEB-Pokals, wo sich die Kölner Haie allerdings gegen Mannheim geschlagen geben mussten.


Im Jahr 2004 konnten sich die Haie über den Pokalsieg gegen Kassel und einen Vereinsrekord von 6.500 verkauften Dauerkarten sowie die Gründung der Alex-Hicks-Initiative durch den Haie-Stürmer freuen. Die folgenden Jahre waren geprägt von Wechseln und Unruhe im Team. Nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte 2008, erreichte die Mannschaft in dieser Saison erstmals seit 28 Jahren nicht die Playoffs. Die Folge: Eine schwere finanzielle Krise aufgrund fallender Zuschauerzahlen. Die Situation spitzte sich zu. 2010 waren die Finanzprobleme in aller Munde. Nachdem die Lanxess arena den Kölnern mit einem neuen Mietvertrag entgegengekommen war, konnte man fristgerecht den Lizenzantrag bei der DEL einreichen. Mit einer Gruppe privater Investoren gelang es, den Verein zu retten. Nach einigen Niederschlägen, wie den verpassten Playoffs 2014/15, ging es 2016/17 wieder bergauf. 2018/19 zogen die Kölner nach einem 4. Platz in der Vorrunde ins Play-off-Halbfinale, wo sie aber gegen den späteren Titelträger Adler Mannheim verloren. Für die folgende Spielzeit 2019/20 wurde mit Mike Stewart ein neuer Trainer verpflichtet, doch nach einer Niederlage bei den Pinguins Bremerhaven am 47. Spieltag wurde er wieder entlassen. Als neuer Trainer wurde Uwe Krupp eingestellt.

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