Eisbären Berlin live bei MagentaSport

Die Eisbären Berlin live bei MagentaSport

Die Eisbären Berlin sind ein Eishockeyclub aus Berlin, der aus der 1954 gegründeten Eishockey-Abteilung des SC Dynamo Berlin hervorgegangen ist. Eisbären Berlin ist einer der wenigen DDR-Sportvereine, der sich im gesamtdeutschen Profisport behaupten konnte. Als Gründungsmitglied spielen die Eisbären seit 1994 in der Deutschen Eishockey Liga. Mit dem Gewinn von sieben deutschen Meisterschaften von 2005 bis 2013 gehören die Eisbären Berlin zusammen mit den Adler Mannheim zu den besten Mannschaften der DEL. Ihre Heimspiele zählen europaweit zu den am meisten besuchten Eishockeyveranstaltungen.

Der Trainer der Berliner

Serge Aubin ist der aktuelle Cheftrainer der Eisbären Berlin und seit 2019 im Club. Davor war der Kanadier als Trainer bei den Hamburg Freezers, Team Canada, DEB-Auswahl, Vienna Capitals und ZSC Lions engagiert.


Adler Mannheim: Aktuelle Spieler

Du willst wissen, wer aktuell im Kader der Eisbären Berlin spielt? Hier bekommst du alle Spieler im Überblick:


Eisbären Berlin Teamübersicht


Der Wellblechpalast:


Austragungsort der gut besuchten Eisbären-Heimspiele ist seit der Saison 2008/09 die Mercedes-Benz Arena, ehemals O2 World. Davor wurden bis in die Saison 2007/08 die Heimspiele der Eisbären im Wellblechpalast in Hohenschönhausen ausgetragen. Hier befindet sich weiterhin die Trainingsstätte und die Spielstätte der Eisbären Juniors Berlin. Der Wellblechpalast, liebevoll auch „Welli“ genannt, wurde 1963 fertiggestellt. Hier spielten die Eisbären vor bis zu 4.695 Zuschauern, davon 1.600 Sitzplätze. Drei deutsche Meisterschaften wurden hier gefeiert.


Uber Arena


Nach Fertigstellung der neuen Multifunktionshalle am Berliner Ostbahnhof zogen die Eisbären in die damalige O2 World. Mit 14.200 Zuschauern ist sie das zweitgrößte Eishockey-Stadion Deutschlands. Größer ist nur die Kölner Lanxess Arena. Mit rund 12.026 Zuschauern durchschnittlich pro Partie im Jahr 2019 hatten die Eisbären den höchsten Zuschauerschnitt der DEL. Europaweit reichte es für Platz drei. Im März 2024 wurde die Mercedes-Benz Arena trotz großer Proteste in die Uber Arena umbenannt.

 


Die Eisbären Berlin: Die Historie



Von der DDR-Größe in die Nachwendezeit


Die Eisbären Berlin sind aus der 1954 gegründeten Eishockey-Abteilung des SC Dynamo Berlin hervorgegangen. In der DDR gehörten sie zu den wichtigsten Clubs und gewannen mehrfach den DDR-Meistertitel. Nach der Wende wandelte sich der Verein 1990 zum „EHC Dynamo Berlin e.V.“ 


Nachdem die Nachwendejahre schwierig für den Club waren, konnten sie sich im Laufe der Zeit zu einer festen Größe der DEL entwickeln. Somit sind die Eisbären Berlin einer der wenigen Sportvereine der ehemaligen DDR, die es geschafft haben, sich nach der Wende im Profisport zu behaupten.1994 wurde die Profimannschaft vom EHC Eisbären Berlin in eine GmbH ausgegliedert. Inhaber ist die Anschutz Entertainment Group. 


Der Weg nach oben

Die Gründung der Deutschen Eishockey Liga im Jahr 1994 war ein Wendepunkt in der Eishockeygeschichte und ebenso bei den Eisbären. Die Berliner waren als Gründungsmitglied von Anfang an dabei. Die sportlichen Erfolge blieben in den kommenden Jahren aber zunächst aus. Eine Verbesserung brachte dann das Bosman-Urteil. Demnach durften Sportler aus dem europäischen Ausland ablösefrei den Verein wechseln und fielen nicht unter das Ausländerkontingent. Kurzerhand stellten die Eisbären ihr Team um und holten sich etliche EU-Spieler ins Team. Der Plan trug Früchte. Sie erreichten in der Saison 1996/97 das Halbfinale und beendeten die Saison mit dem dritten Platz. Wo es sportlich mit nationalen und internationalen Erfolgen nach oben ging, machten finanzielle Probleme dem Club weiterhin das Leben schwer, zahlreiche Insolvenzanträge mussten abgewehrt werden. 1999 brachte der Einstieg der Anschutz Entertainment Group mit ihrer Tochterfirma United Sports Management AG Abhilfe.


In der darauffolgenden Saison verpassten die Eisbären die Playoffs, ein Jahr später ging es bei den Playoffs bis ins Viertelfinale. In der Spielzeit 2002/03 wurden frühere NHL-Spieler und zahlreiche Juniorenspieler verpflichtet. Die neuen Spieler brachten Erfolge und man erreichte nach der Vorrunde mit großem Vorsprung den ersten Platz. Im Halbfinale mussten sich die Eisbären dann aber gegen die Krefeld Pinguine geschlagen geben. Auch im Folgejahr ging man als Hauptrundenerster in die Playoffs, schaffte dann allerdings nur den Titel als Vizemeister.


Internationale Erfolge

Wo in den ersten DEL-Jahren die Erfolge auf sich warten ließen, versuchten sich die Eisbären auf internationaler Bühne zu behaupten, etwa beim „Internationalen Sommerturnier“, das bis zur Saison 1996/97 ausgetragen wurde. Beim IIHF Continental Cup erreichten die Eisbären im November 1997 das erste Halbfinalturnier im Sportforum. Hierbei schafften es die Berliner in die Finalrunde in Tampere und belegten den zweiten Platz. Die Vizemeisterschaft in der DEL im Jahr 1997/98 brachte den Eisbären Berlin die Qualifikation für die EHL. Sie konnten die Vorrunde als Gruppenerster abschließen, am Ende reichte es für Platz drei. In der Saison 1999/2000 konnten sich die Eisbären im Continental Cup in der Heimstätte mit internationalen Konkurrenten messen. Die Berliner erreichten den zweiten Platz und Schlussmann Udo Döhler erhielt die Auszeichnung als bester Torhüter des Turniers.


DEL-Rekordmeister

Die Saison 2004/05 war auch bei den Eisbären geprägt vom Ausfall der NHL und dem Einzug der nordamerikanischen Spieler in die DEL. Nach einem zweiten Platz in der Vorrunde und den Siegen in den Playoffs, konnten die Eisbären zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga die deutsche Meisterschaft gewinnen. In der darauffolgenden Saison konnten die Eisbären ihren Titel verteidigen und die Meisterschaft erneut für sich entscheiden. Sportlich lief es im Spieljahr 2006/07 dann weniger gut als in den beiden Vorjahren. In der Saison 2007/08 sollte jedoch wieder an die Erfolge angeknüpft werden. Und das Ziel wurde erreicht: Die Eisbären gewannen zum dritten Mal nach 2005 und 2006 die deutsche Meisterschaft. Am 14. September 2008 wurde das erste Liga-Spiel in der neugebauten O2 World bestritten. Vor Rekordpublikum gewannen die Berliner mit 11:0 gegen die Augsburger Panther, der höchste Sieg der Eisbären in der DEL und gar der zweithöchste Sieg in der Geschichte der DEL überhaupt. Die Saison endete mit der erfolgreichen Titelverteidigung aus dem Vorjahr. Auch die nächste Saison 2009/10 brachte Rekorde mit sich. Mit einer Gesamtpunktzahl von 123 und einem Vorsprung von 25 Punkten belegten die Eisbären den ersten Platz. Im Playoff-Finale gewannen sie dann ihren fünften Meistertitel und waren somit zunächst gemeinsam mit den Adlern Mannheim DEL-Rekordmeister. Und der Erfolg ging weiter: Mit dem ersten Platz in der Vorrunde in der Saison 2011/12 gingen die Eisbären wieder einmal als Favoriten in die Playoffs und hielten schließlich zum sechsten Mal seit der Gründung der DEL den Sieger-Pokal in den Händen.

European Trophy und die Entwicklung bis heute

In der erstmals ausgetragenen European Trophy gewannen die Eisbären Berlin am 5. September 2010 dieses neue Turnier. Die Eisbären waren bis dato der einzige deutsche Club, der einen Europapokal im Eishockey gewonnen hatte. Der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 2013 bildete zunächst den letzten großen Höhepunkt der folgenden Spielzeiten. Erst im Spieljahr 2017/18 erreichten die Berliner wieder das DEL-Finale, verloren allerdings gegen München. Im Jahr davor kam man immerhin bis ins Halbfinale. In den Playoffs 2019 schaffte es die Mannschaft ins DEL-Viertelfinale, dort zogen die Eisbären jedoch erneut gegen München den Kürzeren. 2021 krönten sich die Eisbären in einer "Mini-Saison" während der Corona-Pandemie erstmals nach 2013 zum Meister. Der Titel konnte im darauffolgenden Jahr verteidigt werden, nachdem die Eisbären bereits die Hauptrunde souverän als erster beendet hatten. 2023 verpassten die Eisbären als Titelverteidiger erstmals seit 2001 die Playoffs.


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