Dynamo Dresden live: ALLE INFOS ZUM VEREIN UND AKTUELLEN SPIELEN

Dynamo Dresden

Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden, kurz SGD, ist ein Fußballverein aus der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Die SG stellt als achtmaliger DDR-Oberligameister und siebenfacher DDR-Pokalsieger einen der erfolgreichsten und bekanntesten Vereine des ehemaligen DDR-Fußballs dar. Nach vier Jahren Bundesligaangehörigkeit Anfang der 1990er Jahre, folgte 1995 der Zwangsabstieg in die Regionalliga aufgrund einer Lizenzverweigerung. Nach zahlreichen Auf- und Abstiegen geht der Verein in der Saison 2024/2025 wieder in der 3. Liga an den Start.


Dynamo Dresden: Der Trainer

Thomas Stamm ist seit Juli 20224 Cheftrainer der SG Dynamo Dresden.


Dynamo Dresden: Aktuelle Spieler

Alle aktuellen Spieler von Dynamo Dresden findest du hier in der Übersicht.

Dynamo Dresden: Das Stadion

Als Heimspielstätte der SG Dynamo Dresden fungiert das nach dem Dresdner Leichtathleten Rudolf Habig benannte, „Rudolf-Habig-Stadion“. Vorher spielte der Verein in der „Dresdner Kampfbahn“, welche im Jahre 1923 eröffnet wurde. Nach dem Neubau 2009 hat das Rudolf-Habig-Stadion aktuell eine Kapazität von 32.123 Zuschauern.

Dynamo Dresden: die Historie

Die ersten Jahre

Schon vor der Gründung der SGD wurde in der sächsischen Landeshauptstadt Fußball gespielt. 1874 gründeten Arbeitsimmigranten mit dem „Dresden English Football Club“ einen der ersten Vereine in Deutschland und schon kurz darauf wurden weitere Vereine in der Stadt ins Leben gerufen. Die Anfänge von Dynamo Dresden liegen in der Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg. Unmittelbarer Vorgänger der SGD stellt die „Sportvereinigung Deutsche Volkspolizei Dresden“ dar, welche 1948 nach sowjetischem Vorbild gegründet wurde und jedem Mitarbeiter der Volkspolizei die Möglichkeit des Fußballspielens bieten sollte. 1950 wurde die Mannschaft mit den besten Spielern aller Volkspolizei-Mannschaften der DDR verstärkt und ging in der Saison 1950/1951, für die zuvor aufgelöste SG Friedrichstadt, in der Oberliga an den Start. Die Premierensaison beendete man auf dem 4. Platz und die folgende sogar als Vizemeister der DDR-Oberliga. Bei einer Gründungsversammlung 1953 wurde der Verein schließlich in „SG Dynamo Dresden“ unbenannt und zugleich in die SV Dynamo, der Sportorganisation der inneren Sicherheitsorgane der DDR, eingegliedert. Damit gilt der 12. April 1953 als offizielles Gründungsdatum.


Letzte Erfolge und Absturz in den 1990ern

In der darauffolgenden Saison konnte man mit dem Double aus Meistertitel und Pokalsieg die letzten DDR-Titel erringen, bevor man die letzte DDR-Liga-Saison auf dem 2. Platz beendete und so die Qualifikation für die neue Bundesliga gelang. Doch die Folgen der Wende machten auch vor Dynamo nicht halt, die sich inzwischen in „1. FC Dynamo Dresden“ unbenannt hatte. Zahlreiche Leistungsträger wie Ulf Kirsten und Matthias Sammer verließen den Verein. Der bis heute letzte europäische Auftritt endete im Tiefpunkt der gesamten Vereinsgeschichte. Nach gewalttätigen Ausschreitungen während des Europapokal-Rückspiels gegen Roter Stern Belgrad wurden die Sachsen zwei Jahre aus dem Wettbewerb ausgeschlossen. Auch die sportlichen Leistungen begannen zu schwinden, womit nach vier Jahren Bundesliga, die man allesamt im Tabellenkeller verbracht hatte, 1995 der Absturz in die damals drittklassige Regionalliga hinnehmen musste. Von diesem Rückschlag konnte man sich nicht erholen, weshalb im Jahre 2000 sogar der Abstieg in die viertklassige Oberliga anstand.


Die 1950er-Jahre zwischen Meistertitel und Abstieg


Nur drei Monate später gab es den ersten Meistertitel zu bejubeln, nachdem man das entscheidende Spiel gegen Wismut Aue für sich entscheiden konnte. An diesen Erfolg knüpften schwierige Zeiten an. Als Folge einer Delegation der nahezu gesamten Mannschaft zum SC Dynamo Berlin musste eine neue Mannschaft zusammengestellt werden, die in der zweithöchsten Spielklasse antrat, den Abstieg jedoch nicht verhindern konnte. Nach dem abermaligen Abstieg in die viertklassige Bezirksliga gelang ab 1957 der sportliche Durchmarsch in die 1. DDR-Liga.


Etablierung in der 1. Liga


Nach einigen Auf- und Abstiegen schaffte man es, sich ab 1969 in der höchsten Spielklasse zu etablieren, in der man bis zu ihrer Auflösung 1991 antrat. In den 1970er-Jahren folgte unter Trainerlegende Walter Fritzsch schließlich die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte. Mit der attraktiven und ballorientierten Spielweise, die als „Dresdner Kreisel“ in die Geschichtsbücher einging, gelang es in den Jahren 1971 und 1973 sowie in den drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten 1977, 1978 und 1979 insgesamt fünf Meistertitel und zwei Pokalsiegen zu erringen und damit, neben dem 1. FC Magdeburg, als dominierende Mannschaft der DDR aufzusteigen. Doch nicht nur auf der nationalen, sondern auch auf der europäischen Bühne konnte Dynamo Erfolge erzielen. Insgesamt 52 Mal spielten die Sachsen zwischen den Jahren 1970 und 1979 im europäischen Wettbewerb und trafen dabei auf renommierte Gegner wie Ajax Amsterdam oder den FC Liverpool.


Wiederauferstehung

 

Zwei Jahre später gelang der Wiederaufstieg in die Regionalliga Nord, aus der man wiederum zwei Jahre später in die 2. Bundesliga aufsteigen konnte, womit Dynamo erstmals wieder im Profifußball ankam. Nach einem überraschenden 8. Platz in der Premierensaison in der 2. Bundesliga musste man, trotz einer ordentlichen Ausbeute von 41 Punkten, am Ende der zweiten Saison im deutschen Unterhaus den schweren Gang in die Regionalliga antreten. Dort verpasste man den direkten Wiederaufstieg im Jahr 2007 knapp. Dieser ließ jedoch nur ein weiteres Jahr auf sich warten, womit die Sachsen, die sich mittlerweile wieder in „SG Dynamo Dresden“ unbenannt hatten, in der Saison 2008/2009 in der neuen eingleisigen 3. Liga an den Start gingen. Die folgenden Saisons waren geprägt von Abstiegsängsten, jedoch schaffte es der Verein, sich weiterhin in der Liga zu halten.

 

Hin und Her zwischen Liga 2 und 3

 

Mit der Eröffnung des Neubaus des „Rudolf-Habig-Stadions“ brachen auch sportlich erfolgreichere Zeiten für die SGD an. Vor allem das Jahr 2011 geht als erfolgreichstes Jahr der jüngeren Vereinsgeschichte ein. In einem nervenaufreibenden Saison-Finale, bei dem kaum einer noch an den Aufstieg glaubte, schaffte man am letzten Spieltag den Sprung auf Platz 3 und schließlich, mit einem Sieg in Relegationsrückspiel gegen Osnabrück, die Rückkehr in Deutschlands zweithöchste Spielklasse, in der man sich mit einem 9. Platz am Ende der Saison behaupten konnte. Im zweiten Jahr musste der Verein in der Relegation um den Klassenerhalt bangen, schafft diesen aber knapp. Doch im folgenden Jahr reichte die sportliche Leistung nicht aus und man stieg am Ende der Saison 2013/2014 nach drei Jahren in der 2. Liga in die 3. Liga ab. Nach einem 6. Platz in der folgenden Saison konnten die Fans in der Saison 2015/2016 den Wiederaufstieg bejubeln. Anschließend stabilisierte sich die Mannschaft und der Abstieg konnte in den kommenden Spielzeiten verhindern werden. Nach dem Re-Start der 2. Liga aufgrund der Corona-Pandemie gelang es nicht die Abstiegsränge zu verlassen, womit der Abstieg in 3. Liga zu Buche stand. Das Ziel direkter Wiederaufstieg wurde in der Folgesaison hauchzart verfehlt. Dynamo fehlte ein Punkt, um direkt wieder in die zweite Liga zurückzukehren. Damit kämpft Dynamo auch in der aktuellen Saison wieder um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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