Grizzlys Wolfsburg live bei Magenta Sport. ALLE INFOS ZUM VEREIN UND AKTUELLEN SPIELEN

Die Grizzlys Wolfsburg live bei MagentaSport

Die „Grizzlys Wolfsburg“ sind eine Eishockeymannschaft aus der niedersächsischen Großstadt Wolfsburg, die seit der Saison 2007/2008 in der DEL, der höchsten deutschen Spielklasse, an den Start gehen. Das bis 2015 unter dem Namen „Grizzly Adams Wolfsburg“ spielende Team entstand in der heutigen Form 1996 aus einem Fanclub, aus dem der heutige Stammverein „EHC Grizzly Adams 1992“ hervorging. Die Wurzeln des Clubs reichen jedoch zurück bis in die 60er-Jahre. Zu den größten Erfolgen der Grizzlys zählt der Gewinn des Deutschen Eishockey-Pokals 2009 und der Einzug ins Play-off-Finale 2011, 2016, 2017 und 2021.


Der Trainer

Seit der Saison 2021/2022 werden die Grizzlys Wolfsburg von Kanadier Michael Stewart trainiert. Zuvor war Stewart bereits bei den Augsburger Panthern und den Kölner Haien als Cheftrainer tätig.


Grizzlys Wolfsburg: Aktuelle Spieler

Du willst wissen, wer aktuell im Kader der Grizzlys Wolfsburg spielt? Hier bekommst du alle Spieler im Überblick:


Grizzlys Wolfsburg Teamübersicht



Die Arena der Grizzlys Wolfsburg

Seit 2006 tragen die Grizzlys Wolfsburg ihre Heimspiele in der „Eis Arena Wolfsburg“ aus, eine Eishockeyhalle im Wolfsburger Allerpark. Zuvor spielte man im 1983 erbauten „Eispalast“, welcher schließlich 2006, nach rund fünf Monaten Umbauzeit, als „Eis Arena Wolfsburg“ wiedereröffnet wurde. Die Spielstätte bietet rund 4500 Sitzplätze und eine 300 Quadratmeter große VIP-Lounge. Neben der Profimannschaft, tragen auch die Nachwuchsmannschaften der Grizzlys hier ihre Spiele aus. Außerdem wird die Arena auch zum öffentlichen Schlittschuhlaufen.

Die Historie der Grizzlys Wolfsburg

Anfänge und Vorgängervereine

Obwohl der Club in seiner heutigen Form erst 1996 entstand, liegen die Anfänge des Vereins und des Wolfsburger Eishockeysports in den 1960er-Jahren. Der erste Grundstein zu einem Eishockeyverein wurde am 25. Oktober 1964 gelegt, als sich Hobbyspieler dem Skiclub Wolfsburg anschlossen und den neuen „Ski- und Eissportclub Wolfsburg“, kurz SEC Wolfsburg, gründeten. Von dem „Schillerteich“ im gleichnamigen Stadtteil, der heute als Geburtsort des Wolfsburger Eishockeysports gilt, zog der SEC zur Bezirkssportanlage „Porschestadion“, in der von nun an ein eigentlicher Faustballplatz im Winter als Spielfläche genutzt wurde. Trotz dieser dürftigen Infrastruktur meldete der SEC 1967 erstmals eine Mannschaft in der damaligen Landesliga. Mit dem „Eisstadion am Pferdeturm“ im benachbarten Hannover wurde schließlich auch eine geeignete Spielstätte gefunden. 1971 schloss sich der SEC dem TV Jahn Wolfsburg an und die Punktespiele wurden fortan in der Eishalle in Altenau ausgetragen. Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre konnten mit dem Sprung in die Regionalliga und dem Aufstieg in die Oberliga erste Erfolge gefeiert werden. Finanziell lief es allerdings weniger rosig und die fehlenden Einnahmen durch Heimspiele sowie die Reisekosten sorgten 1982 für die Insolvenz des TV Jahn Wolfsburg, jedoch erfolgte die sofortige Neugründung. Ein Jahr später erhielten der Verein mit dem Eispalast endlich eine eigene Spielstätte. 1986 trennte sich die Eishockeyabteilung vom TV Jahn Wolfsburg, um einen eigenständigen Verein ins Leben zu rufen.


Vom ESC Wolfsburg zu Grizzly Adams

Mit dem „ESC Wolfsburg“ wurde nach der Trennung vom TV Jahn 1986 erstmals ein eigenständiger Eishockeyverein gegründet. Der neue Club konnten sportlich direkt überzeugen, weshalb nach einem Jahr in der Oberliga, 1987 der Aufstieg in die 2. Bundesliga bejubelt werden konnte. In Deutschlands zweithöchster Spielklasse gelang dem ESC in der Premierensaison der Klassenerhalt und in den folgenden Jahren schaffte man es, sich in der Liga zu etablieren. Anders als in der Vorsaison, überstanden die Wolfsburger in der Saison 1991/1992 die „untere Zwischenrunde“ nicht, was den Abstieg in die Oberliga bedeutete. Aufgrund einer Strukturänderung des Ligasystems musste der ESC 1993/1994 sogar in der Regionalliga antreten, die man souverän ohne eine einzige Niederlage gewinnen konnte. Trotz dieser sportlich herausragenden Saison stand am Saisonende der Konkurs des ESC Wolfsburg fest. Mit einer Lizenzübertragung und einem Zusammenschluss mit dem „EC Duisburg“ zum „EC Wolfsburg“ wurde der professionelle Eishockeyspielbetrieb in Wolfsburg gesichert. Der neue Club trat in der 1. Liga Nord an, die man als Vierter beendete. Die zweite Saison schloss man auf dem zwölften Tabellenplatz ab, welche jedoch auch die letzte der kurzen Vereinsgeschichte bleiben sollte. 1996 musste der EC Wolfsburg nach nur zwei Jahren den Spielbetrieb wieder einstellen. Zu Zeiten des TV Jahn Wolfsburg 1986 hatte sich der damals größte Fanclub „Rote Teufel“ in „Grizzly Adams“ unbenannt und Anfang der 1990er-Jahre eine eigene Hobbymannschaft angemeldet. Aus dem Fanclub entstand ein eigener Verein, der „EHC Grizzly Adams e.V.“. Der Name geht auf James Capen, „Grizzly“ Adams, aus der Fernsehserie „Der Mann in den Bergen“ zurück. Nach der Insolvenz des EC Wolfsburg nahm der EHC Grizzly Adams zunächst die Nachwuchsabteilung und schließlich auch den ganzen Verein auf – der Club in seiner heutigen Form war entstanden.


Der Weg in DEL

Der neugegründete EHC Grizzly Adams spielte zunächst zwei Jahre in der Regionalliga, bis man 1998/1999 erstmals in der 1. Liga Nord antrat und dort den Klassenerhalt sichern konnte. In der folgenden Saison erreichte der Club in der mittlerweile unbenannten Oberliga den fünften Tabellenplatz, scheiterte jedoch anschließend in den Aufstiegs-Play-offs zur 2. Bundesliga. Doch bereits im darauffolgenden Jahr machten es die Wolfsburger besser und feierten nach einer herausragenden Saison den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der Verein war nach fünf Jahren wieder zurück im Profieishockey. Die Grizzlys schafften es, sich mit zwei Mittelfeldplätzen in der zweithöchsten Spielklasse festzusetzen, ehe in der Saison 2003/2004 die Sensation gelang: Nach einer souveränen Vorrunde besiegten die Niedersachsen zunächst „Schwenninger Wild Wings“ und den „SC Bietigheim-Bissingen“, womit man im Finale der Play-Offs stand. Dort wartete der EV Landshut auf die Grizzlys. Mit 3:1-Siegen konnte schließlich der bis dato größte Vereinserfolg, der Aufstieg in DEL, realisiert werden und die Wolfsburger gehörte erstmals Deutschlands höchster Spielklasse an.


Aufstieg und Etablierung in der DEL

Im Jahr 2005 mussten die Grizzlys allerdings den Gang in die 2. Liga antreten. Die Wolfsburger konnten in den Play-Downs die Klasse halten, aufgrund der nicht fristgerecht fertiggestellten Arena wurde die Lizenz für die PENNY DEL entzogen. In der Saison 2006/07 gelang der erneute Aufstieg in die PENNY DEL.

Seit dem Aufsteig haben sich die Grizzlys als fester Teil der Playoffs in der Liga etabliert. In den 17 Spielzeiten seit dem Aufstieg verpassten die Wolfsburger die Playoffs nur dreimal. In vier Spielzeiten konnten die Grizzlys das Finale erreichen, unterlagen dem jeweiligen Gegner am Ende allerdings jeweils.

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