TSV 1860 München LIVE: ALLE INFOS ZUM VEREIN UND AKTUELLEN SPIELEN

Der TSV 1860 München

„Münchens große Liebe“ – so sehen das Verein und Fans. Der TSV 1860 München und leidenschaftlicher Konkurrent von Bayern München ist mit über 20.000 Mitgliedern unter den 25 mitgliederstärksten Sportvereinen Deutschlands. Auch wenn es die Fans mit vielen Aufs und Abs nicht immer leicht haben, die größten Erfolge feierte der Verein in den 1960er-Jahren, die große Liebe bleibt bestehen.


Olympiastadion und Allianz Arena


Nach den Olympischen Spielen pendelte der Verein zwischen dem Olympiastadion und Grünwalder Stadion. Mit dem Lizenzentzug 1982/83 kehrten die Löwen überwiegend ins Grünwalder Stadion zurück. Einzelne Spiele mit erhöhtem Sicherheitsrisiko fanden dennoch immer wieder im Olympiastadion statt. Gemeinsam mit dem Bayern München plante und baute der TSV 1860 die Allianz Arena, in der ab 2005 die Heimspiele stattfanden. Bis April 2006 gehörte die Allianz Arena GmbH jeweils zur Hälfte den beiden Münchner Vereinen, dann aber musste der TSV 1860 seine Anteile an den FC Bayern verkaufen, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Der bis 2025 unterschriebene Mietvertrag sorgte wegen der angespannten Finanzlage für große Bedenken.


Rückkehr


Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga und dem Drittliga-Lizenzentzug zum Ende der Spielzeit 2016/17 wurde für den Neustart in der Regionalliga Bayern am 11. Juli 2017 der Mietvertrag mit der Allianz Arena aufgelöst und der Rückzug ins Grünwalder Stadion zu den Wurzeln vollzogen.


Stadion – Spielstätten damals und heute

Das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße, kurz Grünwalder Stadion oder liebevoll Sechzgerstadion genannt, war und ist wieder die Spielstätte des Vereins TSV 1860 München. Das Stadion in Untergiesing-Harlaching wurde nach einigen Trainings- und Spielstättenwechseln in den Anfangsjahren des Vereins 1911 durch den damaligen TV 1860 München errichtet. Bis zur Einweihung des Olympiastadions 1972 war es die wichtigste Sportstätte Münchens. Heute wird das Stadion, das in seiner aktuellen Form seit 2013 besteht, von der ersten Mannschaft des TSV 1860 München, der zweiten Mannschaft des FC Bayern München sowie von Türkgücü München genutzt.


Anfangszeiten

Nach der Errichtung eines Sportplatzes mit Tribüne 1911 kaufte der Verein das Gelände und baute den „Sechzgerplatz“ in den folgenden Jahren zum „Sechzgerstadion“ aus. Ende des Jahres 1925 war das Stadion an der Grünwalder Straße fertig gestellt. Bereits 1937 wurde das Stadion aus finanziellen Gründen an die Stadt verkauft. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Stadion bis 1958 mit neuen Tribünen wiederaufgebaut. In den 1960er-Jahren feierten die Münchner Löwen im Grünwalder Stadion ihre größten Erfolge.

Der Trainer des TSV 1860 München

Nach über drei Jahren trennten sich die Löwen im Januar 2023 von Michael Köllner und stellte im Februar den 60-Jährigen Schweizer Maurizio Jacobacci als Nachfolger vor. Im Dezember 2023 wurde auch Jacobacci von seinem Amt als Cheftrainer entbunden. Seit der Rückrunde steht Argirios Giannikis an der Seitenlinie der Löwen.


TSV 1860 München: Die Historie



Der Name sagt es: Der TSV München von 1860 e.V. wurde am 17. Mai 1860 gegründet. Die Fußballabteilung entstand am 25. April 1899. Eigentlich wurde der Verein bereits 1848 als Turnverein gegründet, doch nach einem Verbot wegen „republikanischer Umtriebe“ gründete er sich 1860 neu. 2002 gliederte der Verein die Profi-Fußballabteilung samt Nachwuchsteams U21 und U19 aus dem Gesamtverein in die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA aus. Einen bedeutsamen Teil der Aktien besitzt seit Juni 2011 der jordanische Geschäftsmann Hasan Ismaik.


Highlights in den 60er-Jahren


Die größten Glanzzeiten des Vereins liegen ein paar Jahre zurück. In den 1960er feierte der Verein seine größten Erfolge. Die Mannschaft konnte nicht nur den DFB-Pokal 1963/64 und 1966 die deutsche Fußballmeisterschaft gewinnen, sondern 1965 zusätzlich bis in das Finale des Europapokals der Pokalsieger einziehen. Vor 100.000 Zuschauern unterlagen die Giesinger im Londoner Wembley-Stadion mit 0:2 West Ham United. Zwei Vizemeisterschaften 1931 und 1967 sind ebenfalls unter den historischen Erfolgen zu verbuchen.


Auf- und Abstiege und ein Erfolgs-Comeback

Von 1945 bis 1953, und mit kurzen Unterbrechungen ab 1957 bis 1970 spielten die Löwen als feste Größen in der Oberliga Süd. 1963/64 war der Verein Gründungsmitglied der neuen Bundesliga und feierte die erfolgreichsten Jahre in seiner Geschichte:

Europapokal-Vizemeisterschaft 1965, Deutscher Meister 1966, Deutscher Vizemeister 1967. Großen Anteil an der Erfolgsserie hatte Max Merkel, Trainer-Legende und sportlicher Leiter des TSV 1860 München von 1961 bis 1966. In den siebziger Jahren folgten Regionalliga Süd und 2. Bundesliga Süd. Nach kurzen Spielzeiten in der Ersten Liga, 1979/80 und 1980/81, stieg der TSV 1860 München in die 2. Bundesliga und ein Jahr später in die Bayernliga ab. 1991/92 spielten die Sechziger eine kurze Zeit in der 2. Liga Süd. 

Ein Comeback folgte auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga 1993/94: Der direkte Aufstieg in die 1. Bundesliga und die Teilnahme am UEFA-Cup. Die Saison 1999/2000 ging ebenfalls positiv in die Geschichte ein. Zwei Siege gegen den Rivalen FC Bayern München brachten den vierten Platz auf der Tabelle und damit die Qualifikation für die Teilnahme an der Champions-League.


Sechzig Abstieg und Finanzsorgen

Nach zehn Jahren 1. Liga stiegen die Löwen in der Saison 2003/2004 in die 2. Bundesliga ab. Die folgenden Jahre sind geprägt von finanziellen Problemen im Rahmen des Baus der Allianz Arena. Im Frühjahr 2011 entging man der drohenden Insolvenz durch Teilverzichtserklärungen und den Einstieg des jordanischen Investors Hasan Ismaik. Nach dem Abstieg aus der 2. Liga 2017 bekam der Verein keine Lizenz für die 3. Liga. Nach schwierigen Jahren in der Allianz Arena war es der Absturz in die 4. Liga, der die Löwen zurück in die Heimat ins Grünwalder Stadion brachte. In der Spielzeit 2017/18 spielte die Mannschaft in der Regionalliga Bayern, um daraufhin wieder in die 3. Liga aufzusteigen. Seitdem scheiterten die Löwen mehrfach knapp an der Rückkehr in die 2. Bundesliga.


Trubel um Sascha Mölders

Im Dezember 2021 wurde es im Kreise der Löwen unruhig. Sascha Mölders, Kapitän und "König der Löwen", wurde nach nicht zufriedenstellenden Leistungen aus dem Kader gestrichen. Keine zwei Wochen später wurde der Vertrag mit dem erfolgreichsten Torjäger der 3. Liga-Saison 20/21 aufgelöst. Auch ohne den "Kult-Löwen" verfehlte der TSV das angestrebte Ziel Aufstieg. Der langjährige Erfolgstrainer Michael Köllner musste im Januar 2023 gehen. Unter seinem Nachfolger Jacobacci befanden sich die Löwen in der aktuellen Saison zuerst im Abstiegskampf, bevor sich der TSV zur Mitte der Saison mit Neu-Trainer Giannikis stabilisieren konnte.


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