1. FC Köln Frauen LIVE: ALLE INFOS ZUM VEREIN UND AKTUELLEN SPIELEN

Die 1. FC Köln Frauen

Beim 1. FC Köln, offiziell Erster Fußball-Club Köln 01/07 e. V., handelt es sich um den größten Fußballverein aus Köln. Während der Stammverein am 13. Februar 1948 aus dem Zusammenschluss der vorher eigenständigen Vereine Kölner BC 01 und SpVgg Sülz 07 entstand, besteht die Frauenfußballabteilung in ihrer heutigen Form erst seit dem Jahr 2009. In diesem Jahr ging der FFC Brauweiler Pulheim 2000 in den 1. FC Köln über. Doch auch der FFC war ein Nachfolgeverein des SV Grün-Weiß Brauweiler, der einmal die Deutscher Meisterschaft und dreimal den DFB-Pokal gewinnen konnte. Die Frauenfußballabteilung des 1. FC Köln spielt nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga Süd wieder in der 1. Bundesliga, in der man bereits 2015, 2017 und 2019 gespielt hatte.



1. FC Köln Frauen: Aktuelle Spielerinnen

Hier findest du den aktuellen Kader der 1. FC Köln Frauen.


Der Trainer

Trainiert wird der 1. FC Köln von Sascha Glass. Vor seinem Engagement beim „Effzeh“ stand der 49-Jährige bei den Ligakonkurrenten SC Sand und dem FFC Frankfurt an der Seitenlinie. In der abgelaufenen Saison führte Glass seine Mannschaft als Meister souverän zurück in die höchste deutsche Spielklasse.


Das Stadion

Ihre Heimspiele trägt die Frauenabteilung des 1. FC Köln entweder im Franz-Kremer-Stadion auf dem Vereinsgelände des Clubs, dem RheinEnergieSportpark, in Köln-Sülz oder im Südstadion im Kölner Stadtteil Zollstock aus, das über 11.000 Zuschauer fassen kann. Während die Heimspiele der Bundesligasaisons ausschließlich im Südstadion abgehalten wurden, fanden die Spiele in der 2. Bundesliga im Franz-Kremer-Stadion oder auf dem Rasenplatz 7 des Trainingsgeländes des 1. FC Kölns statt. Vor allem im größeren Südstadion hat die Frauenmannschaft immer wieder mit geringen Zuschauerzahlen zu kämpfen. In der Saison 2015/2016 belegte der Club mit durchschnittlich 472 Zuschauern pro Spiel den letzten Platz in puncto Zuschauerzuspruch und auch der Negativrekord der Bundesliga wurde bei einem Heimspiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim am 13. November 2015 mit nur 215 Zuschauern aufgestellt. Die Pokalpartien finden hingegen ausschließlich im Franz-Kremer-Stadion statt, unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

Die 1. FC Köln Frauen: Die Historie

SV Grün-Weiß Brauweiler

Die Ursprünge der Frauenfußballabteilung des 1. FC Köln liegen in der Gründung des Vorgängervereins SV Grün-Weiß Brauweiler, welcher 1974 entstand. Thomas Meyer rief eine Trainingsgemeinschaft ins Leben, aus der schließlich die Frauenfußballmannschaft hervorging. Meyer selbst sollte diese Mannschaft in den folgenden knapp 20 Jahren trainieren, welche von Beginn an in der damals höchsten Spielklasse, der Verbandsliga Mittelrhein, antrat. Lediglich zweimal, 1980 und 1986, mussten die Fußballerinnen einen Abstieg hinnehmen, jedoch gelang jeweils der direkte Wiederaufstieg. 1987 gliederte sich die Frauenfußballabteilung aus dem Stammverein aus, womit die Weichen für die folgenden Erfolge gestellt wurden.

So holten die „Grün-Weißen“ zwischen 1989 und 1991 dreimal in Folge den Mittelrheinpokal. Die Qualifikation für die neugegründete Bundesliga verpasste der Verein jedoch knapp. Doch bereits ein Jahr später war Brauweiler in der Bundesliga angekommen und stellte prompt den Rekord für den besten Aufsteiger auf, als man bis ins Endspiel vordrang, dort aber unterlag. Auch im DFB-Pokal sorgte der Club für Furore: Als bisher einziger Zweitligist gewann Brauweiler den Pokal durch einen 1:0-Sieg gegen den amtierenden deutschen Meister TSV Siegen. Mit diesem pflegte man im Laufe der 90er-Jahre eine große Rivalität, unter anderem durch das verlorene Meisterschafts- und Pokalfinale im Elfmeterschießen 1993. Ein Jahr später kürte sich Grün-Weiß zum ersten DFB-Hallenmeister der Frauen überhaupt und auch der Supercup ging nach Brauweiler. Nur in der Meisterschaft reichte es nicht für den Meistertitel und die Mannschaft verlor erneut das Finale, diesmal gegen den FSV Frankfurt. Unter Neu-Trainer Hans Jürgen Tritschoks sollte der Fluch 1997 endlich gebrochen werden: Brauweiler besiegte den FC Rumeln-Kaldenhausen nach Elfmeterschießen und wurde erstmals Deutscher Meister. Auch der DFB-Pokal und der Supercup holten die Spielerinnen nach Hause – es war das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte. Im letzten Jahr des SV Grün-Weiß geriet der Club in Abstiegsgefahr. Es gelang, den Abstieg am letzten Spieltag abzuwenden und so verblieb die Mannschaft in der höchsten Spielklasse.


FFC Brauweiler Pulheim

Das neue Millennium brachte tiefgreifende Umstrukturierungen im Verein mit sich und aus dem SV Grün-Weiß Brauweiler wurde der FFC Brauweiler Pulheim. Nach einem kurzen Zwischenhoch musste sich die neugegründete Mannschaft nach unten orientieren und der sich anbahnende Abstieg folgte schließlich im Jahr 2004. Brauweiler spielte nun in der neugeschaffenen 2. Bundesliga. Weit überlegen sicherten sich die Damen die Meisterschaft der Nordgruppe und schafften damit den direkten Wiederaufstieg. Wieder in der 1. Bundesliga angekommen, gelang der Mannschaft am letzten Spieltag der Klassenerhalt. Auch durch das Karriereende einiger Leistungsträgerinnen ging der FFC mit einer nicht konkurrenzfähigen Mannschaft in die Spielzeit 2006/2007. Ohne einen einzigen Punkt zu holen, verabschiedete sich der Club vorerst aus dem Oberhaus. Neben der sportlichen Talfahrt, die sich auch in der 2. Bundesliga fortsetzte, musste der Verein am 9. April 2008 ein Insolvenzantrag stellen. Diese Probleme sorgten dafür, dass der FFC Brauweiler Pulheim bis in die Regionalliga durchgereicht wurde, in der man in der letzten Saison des Clubs immerhin souverän den Meistertitel holte.


1. FC Köln



Aufgrund der finanziell und sportlich angespannten Situation des Vereins erfolgte am 1. Juli 2009 der Übertritt der Mannschaft zum 1. FC Köln. Unter neuem Namen griff der einstige Deutsche Meister wieder an und verpasste in der Premierensaison mit der Vizemeisterschaft nur knapp den direkten Durchmarsch in die Bundesliga. Zwei Jahre später sollte es erneut nur zur Vizemeisterschaft hinter der TSG 1899 Hoffenheim reichen. Die finale Entscheidung fiel am letzten Spieltag. Hier konnten die Kölnerinnen im direkten Duell in Hoffenheim vor etwa 3.000 Zuschauern nicht über ein 3:3 hinauskommen. Auch in der Saison 2013/2014 reichte es nur für den zweiten Platz hinter dem SC Sand doch der lang ersehnte Aufstieg sollte bereits ein Jahr später erfolgen: In der Saison 2015/2016 spielte der 1. FC Köln erstmals in der Bundesliga. Dem direkten Abstieg folgte der Wiederaufstieg 2017, doch auch diesmal hielten sich die Frauen des FC nur eine Saison im deutschen Oberhaus. Dieses Spiel wiederholte sich in den folgenden zwei Jahren, sodass der Club in der abgelaufenen Saison wieder in der 2. Bundesliga antrat. Mit 46 Punkten und einem Torverhältnis von 49:10 sicherte sich der 1. FC Köln erneut die Meisterschaft in der 2. Bundesliga und machte somit die Rückkehr in die 1. Bundesliga zur neuen Saison perfekt. In der Saison 2021/22 beendeten die 1. FC Köln Frauen die Saison auf Platz 8 der Google Pixel Frauen-Bundesliga.

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