SV Waldhof Mannheim live: ALLE INFOS ZUM VEREIN UND AKTUELLEN SPIELEN

Der SV Waldhof Mannheim

Der SV Waldhof Mannheim 07 ist ein Sportverein aus Mannheim. Heute spielen die Blau-Schwarzen oder auch „Mannheimer Buben“ in der 3. Liga. Der Verein schafft es immer wieder, viele tausend Zuschauer zu den Heimspielen ins Carl-Benz-Stadion zu locken.



SV Waldhof Mannheim: Aktuelle Spieler

Hier findest du den aktuellen Kader der Buwe.


Der Trainer

Zur Spielzeit 2023/24 übernahm Rüdiger Rehm das Amt des Cheftrainers von Christian Neidhart. Im Januar reagierte der Waldhof auf seine sportliche Situation und Marco Antwerpen übernahm das Amt des Cheftrainers.

SV Waldhof Mannheim: Das Stadion

Seit 1994 trägt der SV Waldhof seine Heimspiele im Carl-Benz-Stadion aus. Das Stadion hat ein Fassungsvermögen von 24.302 Plätzen. Die erste Spielstätten nach Gründung waren hinter der Waldhof-Schule. 1924 spielte man dann am Stadion am Alsenweg. Hier wurden bis 1993 die Heimspiele ausgetragen. Bis heute befindet sich dort das Vereinsgelände sowie die Trainingsplätze. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga wurde das Carl-Benz-Stadion umfangreich saniert und für die 3. Liga ausgestattet.

SV Waldhof Mannheim: Die Historie

Die Anfänge des Waldhöfer Fußballs gehen auf das Jahr 1905 zurück. Damals gründeten Jugendliche die Mannschaft mit dem Namen Fußballgesellschaft Ramelia. Am 11. April 1907 wurde der Verein SV Waldhof 07 gegründet. Ab 1908 erfolgte die Aufnahme in den Verband Süddeutscher Fußball-Vereine und man spielte ab der Saison 1908/09 in der C-Klasse Neckargau. Nach den Kriegen wurde 1945 von der amerikanischen Besatzungszone die Einrichtung einer Oberliga Süd erlaubt. In dieser Liga schafften es die Waldhöfer 1947 den zweiten Platz zu erreichen. Im Jahr 1954 musste der Verein den Abstieg in die 2. Liga Süd hinnehmen. Auch wenn der Aufstieg 1958 wieder glückte, waren die Jahre danach ein Auf und Ab zwischen Ober- und 2. Liga. Für die neugeschaffene Bundesliga 1963 konnte man sich so nicht qualifizieren.

In der Saison 1973/1974 schaffte der Verein die Qualifikation für die neue, in eine Nord- und eine Südstaffel aufgeteilte, 2. Bundesliga. Nach einigen Jahren mit dem Sponsor Chio Chips, nannte sich der Verein ab 1978 wieder in SV Waldhof Mannheim 07 um und schaffte es, sich einen Platz im Mittelfeld der 2. Liga zu sichern. 1981 spielte man in der neuen eingleisigen 2. Bundesliga und stand nach der Saison 1982/1983 als Aufsteiger fest.


1. und 2. Bundesliga

1983 musste man mit Trainer Klaus Schlappner auf das Südweststadion in Ludwigshafen ausweichen, da keines der Mannheimer Stadien für die 1. Bundesliga geeignet waren. Der SVW machte sich in der 1. Liga einen Namen als unbeschwerte junge Mannschaft, die mit Talenten aus der eigenen Jugend vorne mitspielen konnte. In der Saison 1985/1986 erreichten die Waldhof-Buben das Halbfinale des DFB-Pokals. Ab 1989 spielte man wieder im Waldhofstadion. Auch wenn der Saisonstart gut lief, musste man am Ende vor allem verletzungsbedingt den Abstieg in die 2. Liga verkraften. Den Wiederaufstieg verpassten die Waldhöfer in den ersten beiden Spielzeiten nur knapp. Eine Abwärtsspirale sollte folgen. Der Verein geriet sportlich und finanziell in Schwierigkeiten. In der Zwischenzeit konnte man immerhin die neue Heimstätte, das Carl-Benz-Stadion, einweihen. 1997 dann der Tiefpunkt: der Abstieg in die Regionalliga. Nach zwei Jahren gelang zwar der Wiederaufstieg, doch finanzielle Probleme quälten den Verein weiter.





Die Anfänge des Waldhöfer Fußballs gehen auf das Jahr 1905 zurück. Damals gründeten Jugendliche die Mannschaft mit dem Namen Fußballgesellschaft Ramelia. Am 11. April 1907 wurde der Verein SV Waldhof 07 gegründet. Ab 1908 erfolgte die Aufnahme in den Verband Süddeutscher Fußball-Vereine und man spielte ab der Saison 1908/09 in der C-Klasse Neckargau. Nach den Kriegen wurde 1945 von der amerikanischen Besatzungszone die Einrichtung einer Oberliga Süd erlaubt. In dieser Liga schafften es die Waldhöfer 1947 den zweiten Platz zu erreichen. Im Jahr 1954 musste der Verein den Abstieg in die 2. Liga Süd hinnehmen. Auch wenn der Aufstieg 1958 wieder glückte, waren die Jahre danach ein Auf und Ab zwischen Ober- und 2. Liga. Für die neugeschaffene Bundesliga 1963 konnte man sich so nicht qualifizieren.

In der Saison 1973/1974 schaffte der Verein die Qualifikation für die neue, in eine Nord- und eine Südstaffel aufgeteilte, 2. Bundesliga. Nach einigen Jahren mit dem Sponsor Chio Chips, nannte sich der Verein ab 1978 wieder in SV Waldhof Mannheim 07 um und schaffte es, sich einen Platz im Mittelfeld der 2. Liga zu sichern. 1981 spielte man in der neuen eingleisigen 2. Bundesliga und stand nach der Saison 1982/1983 als Aufsteiger fest.


1. und 2. Bundesliga

1983 musste man mit Trainer Klaus Schlappner auf das Südweststadion in Ludwigshafen ausweichen, da keines der Mannheimer Stadien für die 1. Bundesliga geeignet waren. Der SVW machte sich in der 1. Liga einen Namen als unbeschwerte junge Mannschaft, die mit Talenten aus der eigenen Jugend vorne mitspielen konnte. In der Saison 1985/1986 erreichten die Waldhof-Buben das Halbfinale des DFB-Pokals. Ab 1989 spielte man wieder im Waldhofstadion. Auch wenn der Saisonstart gut lief, musste man am Ende vor allem verletzungsbedingt den Abstieg in die 2. Liga verkraften. Den Wiederaufstieg verpassten die Waldhöfer in den ersten beiden Spielzeiten nur knapp. Eine Abwärtsspirale sollte folgen. Der Verein geriet sportlich und finanziell in Schwierigkeiten. In der Zwischenzeit konnte man immerhin die neue Heimstätte, das Carl-Benz-Stadion, einweihen. 1997 dann der Tiefpunkt: der Abstieg in die Regionalliga. Nach zwei Jahren gelang zwar der Wiederaufstieg, doch finanzielle Probleme quälten den Verein weiter.


Aufstieg in die 3. Liga

In der folgenden Saison 2016/2017 konnte der SVW als Vizemeister erneut die Relegationsspiele erreichen, doch wieder musste man sich mit dem Verbleib in der Regionalliga zufrieden geben. Seit Januar 2018 ist Bernhard Trares neuer Cheftrainer. Er schaffte es, in der Saison 2017/2018 als Vizemeister zum dritten Mal die Relegationsspiele zu erreichen. Die Stimmung war aufgeheizt, das Rückspiel gegen Uerdingen musste mehrfach unterbrochen werden. Aus dem Waldhof-Fanblock flogen Böller und Raketen und das Spiel wurde schließlich abgebrochen. Am Ende des Tages gab es 45 verletzte Personen. Im Nachgang wurde das Spiel mit 2:0 für Uerdingen gewertet. Eine weitere verpasste Aufstiegschance, eine Geldstrafe von 25.000 Euro sowie drei Punkte Abzug für die folgende Saison waren die Folge für den Waldhof Mannheim. Immerhin: In einem Prozess konnte der SVW erreichen, dass die drei Punkte doch nicht abgezogen wurden, diese wurden dem Verein in der bereits laufenden Saison gutgeschrieben. Im April 2019 dann der langersehnte Moment! Mit einem 1:0 gegen Wormatia Worms glückte der Aufstieg in die 3. Liga vor Rekordpublikum. Der Waldhof etablierte sich im Tabellenmittelfeld und konnte 2021/22 mit Platz fünf ins Aufstiegsrennen eingreifen. In der aktuellen Saison steckt Mannheim tief im Tabellenkeller und muss um den Klassenerhalt bangen.

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